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Europa

2019/Feb/14

Nitto Belgien verlagert 500 Container von der Straße auf einen Schiffskanal über das Maersk-Depot im Binnenhafen Haven Genk

Nitto Belgien liegt in der Nähe des Albert-Kanals in Genk, Belgien. Seit dem 14. Februar 2019 werden alle Container aus Japan, die Belgien über den Hafen Antwerpen erreichen, über den Albert-Kanal zum Maersk-Depot im Binnenhafen Haven Genk transportiert.

Marc Bielen, General Manager Supply-Chain-Management bei Nitto, sagte dazu: „Unser Unternehmen ist gerade einmal fünf Minuten vom Binnenhafen Haven Genk entfernt. Wir erhalten wöchentlich etwa zehn Container, die per Schiff im Hafen Antwerpen ankommen und die letzten 100 km per Lkw transportiert werden. Dank unserer Zusammenarbeit mit Maersk werden diese Container nun auf dem Albert-Kanal zum Binnenhafen Haven Genk verschifft. Damit entfallen jährlich über 500 Containertransporte auf der Straße.“

Nitto Belgien und Maersk arbeiten schon seit 25 Jahren zusammen. Als Nitto nach einer nachhaltigeren und verlässlicheren Art und Weise für diese Lieferungen suchte, wurde die Situation gemeinsam mit Maersk unter die Lupe genommen. Maersk konnte überzeugt werden, ein Depot im Binnenhafen Haven Genk zu eröffnen.

Samia El Moutaouakil, Business Development Executive – Inland/Nordwest-Kontinent bei Maersk in Hamburg, erklärte: „Wir möchten unseren Kunden maßgeschneiderte Lösungen anbieten – Lösungen, die in ihre Lieferkette passen. Binnenlogistik ist ein wichtiger Teil dieser Dienstleistung. Maersk hat bereits deutlich in seinen ‚inländischen Fußabdruck‘ investiert, vor allem in den Beneluxländern, da dies ein sehr aktiver Markt ist, der offen für kreative und nachhaltige Lösungen ist. Durch die Eröffnung des Depots in diesem Binnenhafen verbinden wir nunmehr Genk mit dem Rest der Welt.“

Wesley Mazzei, Managing Director Haven Genk, meinte: „Wir sind sehr froh, dass Maersk, eines der größten integrierten Container-Logistikunternehmen der Welt, sich dazu entschlossen hat, mit der Hilfe Nittos ein Depot im Binnenhafen Haven Genk zu eröffnen. Ich bin davon überzeugt, dass diese Kooperation zu einer Win-Win-Situation für alle Partner führen wird, wovon wiederum Endkunden wie etwa Nitto sowie die Mobilität in Flandern stark profitieren werden.“

Marc Bielen fügte hinzu: „Diese 500 Container sind erst der Anfang. Nach dem Import aus Japan kommt noch der Export der Fertigprodukte aus unserem Werk in Genk in den Rest der Welt. Alleine der Export in die USA hat einen größeren Umfang als diese anfängliche Anzahl von Containern.“

Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Teil der Geschäftsstrategie bei Nitto Belgien. Das Unternehmen hat bereits in ein Kraft-Wärme-Kopplungsaggregat investiert, um seinen eigenen Strom zu erzeugen. Die erzeugte Wärme wird bei der Produktion im Werk wiederverwendet. Alle Büros werden mit Ökostrom aus hocheffizienten Solartrackeranlagen gespeist.“

Hinweis
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